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Professionelle Betreuung

Gewohnte Aktivitäten bewahren

Unser Ziel ist es, gewohnte Aktivitäten der Bewohner zu bewahren und ihre Fähigkeiten zu fördern. Dabei stehen die Bedürfnisse des Einzelnen stets im Mittelpunkt. Es ist seine Erlebniswelt, die zählt. Wir lassen ihn mit seinen Gefühlen nicht allein, denn nur so findet er Anerkennung – die beste Grundlage für Lebensqualität!

Es gibt nicht „die eine“, für alle optimale Betreuungsform. Wir bieten stattdessen ein Spektrum individueller Angebote, die der Ausprägung der Demenz, der sozialen Situation, den Begleiterkrankungen und den Wünschen des Bewohners angepasst sind.

Mit vielfältigen Freizeitangeboten wird es vor allem den überwiegend orientierten Bewohner des Wohnbereichs „Glück auf“ leicht gemacht, soziale Kontakte zu schließen und aktiv zu bleiben.
Das vertraute Miteinander ermöglicht es, dass wir auch Urlaubsreisen anbieten. Und auch der enge Kontakt zur Kirchengemeinde „Maria Rosenkranz“ lässt unsere Bewohner am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Zum Krankenhausteam gehören eine evangelische Pfarrerin und ein katholischer Pfarrer. Ihr seelsorgerisches Wirken ist ein wichtiger Baustein von Haus Berge.

Kein Platz für Ermahnungen

Wer Marmelade auf die Bratwurst streicht oder den Pantoffel in den Backofen schiebt, dem begegnen wir mit Gelassenheit. Demente Menschen leben und erleben ihre eigene Realität. Diese orientiert sich nicht mehr unbedingt an herkömmlichen Wertvorstellungen und Tabus. Für uns gilt: Wir akzeptieren alle Bewohner, wie sie sind. Für Ermahnungen und Belehrungen ist hier kein Platz. Schließlich leben sie viel zufriedener, wenn wir ihr Verhalten akzeptieren.

Nur die Erlebniswelt unserer Bewohner zählt. Ihrer Realität wollen wir immer mit Respekt begegnen. Wo sie Fähigkeiten haben, zu entscheiden, dürfen sie entscheiden. Wir nehmen aber auch Rücksicht auf ihr Unvermögen und schaffen ein Umfeld mit sicheren und dabei möglichst großen Freiräumen, zum Beispiel in unserem großen Garten.